Go to ...
RSS Feed

22. September 2018

Klub der Egoisten in Selbstzerstörungsmodus


Die Strategie der unsichtbaren Akteure zeigen Erfolge. In unserer teilweise schizophrenen Gesellschaft haben die Mainstream-Medien das Kommando übernommen und propagieren fast stündlich die Angst vor dem Terror und sei es mit Bildern von Toten aus dem Konzertsaal Bataclan, wo der Deutsche Presserat beinahe machtlos zusieht. Aber wenden wir uns dieser perfiden Schlagzeile im Anklagemodus zu, nach dem scheinbaren Motto: die Auflagen gedruckter Gazetten sinken, die Renditen gehen in den Keller, jetzt muss eine Scoop her:

  1. Polizei schlecht auf Terroranschlag vorbereitet.
  2. Paris nach dem Terror – Die Angst ist allgegenwärtig.
  3. CIA rechnet damit, dass die Terrormiliz ISIS weitere Anschläge vorbereitet.
  4. NDR Programmdirektor: „Aus Respekt vor den Opfern der grausamen Anschläge von Paris haben wir die Premiere der ‘Tatorte‘ mit Til Schweiger auf das kommende Jahr geschoben.“
  5. BKA-Präsident Münch: Terror richtet sich auch gegen Deutschland.
  6. CIA-Chef: ISIS plant weitere Anschläge.

Positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass einige seriöse Blätter (Zeitungen) wie z. B. die angesehene “Stuttgarter Zeitung” oder das geachtete Online Portal der “Westdeutsche Zeitung” nicht nur den “Einheitsbrei” ihren Lesern präsentieren, sondern angefangen haben, journalistisch recherchiert nach deren Ursachen und Hintergründen zu fragen – Super, weiter so !

Im Gegenzug positionieren die Linientreuen Medienblätter sogenannte “Gutmenschen” als Moralapostel als Äquivalent zu den Andersdenkenden nach dem Motto – vertrittst du nicht unsere Meinung, dann bist du ein Sympathisant der Terroristen! Dabei ist bereits jetzt nicht nur Politikern und Journalisten in heimlich geflüsterter Meinung klar: Die Willkommenskultur unserer Kanzlerin mit dem Spruch des Jahres 2015 – wir schaffen das – hat maßgebend zur Verschärfung dieser Situation beigetragen oder besser formuliert, ist nachweislich mit dafür verantwortlich was heute passiert.

Es kommt einen fast so vor, als wenn in dunklen Hinterstübchen diese Art der Kriegsführung gewollt inszeniert wurde um die Demokratie gänzlich abzuschaffen. Denn diese Intensität und Herangehensweise erinnert zumindest den sachlichen Betrachter sehr, an Zeiten des Dritten Reiches – auch dort wurden über Nacht der Ausnahmezustand verhängt…
Jeder Einzelne Bürger ist jetzt aufgefordert sich den Regierenden und dessen Geheimdienste entgegenzusetzen um zu verhindern das wir gegeneinander instrumentalisiert werden, einen Orwell-Staat dieser wehrhaften Demokratien will sicher Niemand!

Einige Akteure im politischen Spiel versuchen sich der Antwort noch zu stuttgarter-zeitung.deentziehen als der russische Präsident Wladimir Putin beim G20 Gipfel in die Runden fragte: “Wer waren die Drahtzieher der Anschläge von Paris?” Aber die Allianz der Befürworter zur Moskauer Vorgehensweise gegenüber der ISIS wird immer größer. In diesem Kontext ist auch die Aussage des belgischen Außenministers Didier Reynders zu bewerten als er sagte:“In Syrien und im Irak gibt es derzeit 30.000 ausländische Kämpfer aus 100 Ländern. Wir versuchen in den Ermittlungen und in der Zusammenarbeit weiterzukommen sowie mehr Geheimdiensterkenntnisse auszutauschen“

Bei ruhig nüchterner Betrachtung der Ereignisse in Paris sollten zwei Aspekte zu den Ermittlungen nicht unter den Teppich gekehrt werden.

Erstens, die französischen Sicherheitskräfte waren trotz höchster Terrorwarnstufe und dem Vigipirate Plan total unvorbereitet und überfordert mit der Situation.
Zweitens, bereits 12 Stunden später präsentieren diese unvorbereiteten Behörden die Attentäter nebst Fotos und allen Details. Wirklich beeindruckend, Hut ab !

Panorama Europa

Spanien – Katalonien beschließt Abspaltung von Spanien. Der Machtkampf zwischen der Regierung in Madrid ist vorprogrammiert, denn Demokratie ist eine Auslegungssache. Es wird auf Neuwahlen hinauslaufen.

Frankreich – In Frankreich findet ein innerpolitischer Machtkampf zwischen den Staatspräsidenten der Französischen Republik François Hollande, dem Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy und Oppositionsführerin Marine Le Pen, vom französischen Front National statt. Präsident Hollande fühlt sich von den Amerikanern diesbezüglich hintergangen und befürwortet nun doch die engere Zusammenarbeit mit Moskau. Denn noch heute dürfte der geplatzte Mistral-Deal mit den Russen für finanzielles Unbehagen in Paris sorgen. In dieser Hinsicht fühlt sich François Hollande von den US-Amerikanern um Barack Obama schlichtweg bevormundet und allein gelassen.

Großbritannien – Die Insel beabsichtigt schon des längeren der Gemeinschaft den Rücken zu kehren. Die nächsten Parlamentswahlen in London und der Umgang in Brüssel mit der Flüchtlingskrise werden die Entscheidungsfindung der Briten maßgeblich beeinflussen.

Polen – Das neue Gespann in Warschau zeigt Europa die Krallen und das nicht nur zur Flüchtlingsproblematik. Offen wird Kritik am Führungsstil der Kanzlerin bekundet. Der polnische Außenminister Witold Waszczykowski sagte: “Wir sagen schon seit Wochen, dass wir uns im Fall der Flüchtlinge ausgesprochen vorsichtig verhalten werden.” Polens Ex-Premierminister Herr Miller wurde da noch etwas deutlicher, als er bitter deutlich sagte: “Angela Merkel (61, CDU) ist der größte Schadensverursacher Europas”

Finnland – Wie in den meisten europäischen Ländern bekommen jetzt die Regierungen die Quittung präsentiert, dass bei der Vertragsgestaltung zur EU die Bevölkerung zum größten Teil ausgeschlossen wurde. In Finnland wurde nach den letzten Parlamentswahlen ein neuer Kurs eingeschlagen. Bereits über 50.000 Unterschriften wurden für das Referendum Finnlands zum Austritt aus der Euro-Zone gesammelt. Damit haben zum ersten Mal die Bürger Finnlands eine Debatte im Parlament erzwungen – Glückwunsch zur gelebten Demokratie !

Die Internet Plattform “transform” hat eine wie wir finden sehr gute Arbeit abgeliefert, hier genauer zum Thema: Europas Überlebenschance

  1. Man kann sich Europa nicht als einen einheitlichen Staat vorstellen, denn Europa ist keine Nation. Aber wir können uns die EU als ein „Commonwealth europäischer Nationen“ denken, dessen Grundlage die Idee der Demokratie und der Subsidiarität ist. Das würde bedeuten, dass die Kompetenzen zwischen der Union und den Staaten so aufgeteilt sind, dass die Union nur dort über Kompetenzen verfügt, wo die der Staaten nicht ausreicht. Diese müssen im Sinne eines sozialen und ökologischen Wiederaufbaus sehr wichtige einschließen, wie soziale und ökologische Standards, Bankenaufsicht, Umverteilungspolitik, sogar Europäische öffentliche Dienste und europäische Transferleistungen. Dazu müssen der Europäischen Union ein substantiell höheres Budget und neue Finanzierungsinstrumente zur Verfügung stehen.
  2. Ihre politische Legitimität muss auf einem schlanken Grundgesetz beruhen, das Normen des gemeinsamen juridischen Raums definiert und die Kompetenzteilung zwischen den verschiedenen Ebenen und Institutionen regelt; einer europäische Bürgerschaft auf Grundlage gleicher Rechte aller in den Union lebenden Menschen und ein einheitliches, proportionales Wahlrecht für das Europäische Parlament.
  3. Die Europäische Union braucht eine Charta der Rechte der Nationen und Volksgruppen, denen das Recht auf Selbstbestimmung und Autonomie zusteht. Sie müssen frei und demokratisch entscheiden können, ob sie einem Staat oder Union angehören wollen. Jedem Individuum steht das Recht zu, sich einer nationalen Gemeinschaft seiner Wahl anzuschließen oder nicht sowie seine kulturellen, nationalen und religiösen Rechte im Rahmen des allgemeinen juridischen Rahmens auszuüben.
  4. Keine europäische Institution, weder die Europäische Zentralbank, noch der Europäische Gerichtshof, noch die europäische Kommission dürfen als quasi gesetzgebende Instanzen agieren. Der Stabilitäts- und Wachstumspakt sowie der Fiskalpakt müssen aufgehoben werden. Das Europäische Parlament übernimmt die volle Verantwortung für die europäische Geldpolitik. Es übt die Kontrolle der europäischen Zentralbank aus.
    5. Die Rechte der Parlamente gegenüber den Exekutiven werden auf allen Ebenen gestärkt. Das Europäische Parlament erhält in dem durch die Subsidiarität gegebenen Rahmen das volle Recht, über das europäische Budget zu entscheiden, europäische Gesetze zu beschließen und die europäische Kommission als seine Exekutive zu wählen. Zur Wahrung der Rechte der Staaten und Nationen wird eine zweite Kammer des Europäischen Parlaments eingerichtet.

Quelle: www.transform-network.net

FAZIT
Wer ohne Rücksicht Hass sät, wird auch Hass ernten , dies ist eine alte, aber bittere Weisheit – wenn Europa sehr kurzfristig kein neues Menschheitsbewusstsein zum europäischen Grundgedanken entwickelt und die Erkenntnis bei allen Mitgliedern (besonders den Baltikum Staaten) eintritt, dass nur mit Russland diese Solidargemeinschaft überleben kann – dann ist sachlich und realistisch gesagt der europäische Traum gescheitert und der Selbstzerstörungsmodus aktiviert.

Polen, Kanada, Dänemark, Frankreich, Großbritannien und die Vereinigten Staaten von Amerika machen es mit Blick auf die Anschläge von Paris (132 Tote und 350 Verletzte) und einer möglichen Verwendung des Flüchtlingsstatus der Attentäter aktuell vor – anstatt mit ruhigem Blick auf die Genfer Flüchtlingskonvention realistisch syrischen Flüchtlingen Schutz zu bieten, sagen diese Staaten der so genannt “rechtsstaatlichen Wertegemeinschaft – NEIN – wir wollen keine syrischen Flüchtlinge aufnehmen und verschärfen bereits ihre Asylregeln und Gesetze. Wie Deutschlands Bundeskanzlerin Angela Merkel unter diesen politisch klaren Vorgaben – aus Warschau, Kopenhagen, Paris und London, ihre vielbeschworen europäische Einigung in der Flüchtlingsfrage erreichen will, ist aktuell sicher nicht nur Frau Merkel und ihrem Flüchtlingskoordinator, Kanzleramtsminister Peter Altmaier ein geradezu biblisches Rätsel –

Tags: , , , , , , , , , , , , ,

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

More Stories From Skyline Artikel

About SN Redakteur