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23. Juli 2017

Selbst gezüchteter Terrorismus


Jeder unschuldige Tote ist Einer Zuviel. Wir Bürger sollten lernen Nachrichten differenzierten zu konsumieren. Denn die „sogenannten Torroranschläge“ in Belgien (2016) – Paris (2015) – London (2005) und Madrid (2004) sind das Ergebnis der letzten Jahrzehnte verfehlter Politik der hoch gepriesenen westlichen Wertegemeinschaft. Die einheitlich geschalteten staatlichen Medien fokussieren jetzt alles auf den medialen Punkt und blenden damit das „Wesentliche“ beim Bürger gekonnt aus. Es verwundert dabei nicht, dass andere grausame „Terroranschläge“ in Pakistan, Russland, Saudi Arabien oder Asien nicht diese Aufmerksamkeit der westlichen Medien geschenkt werden.

Die täglichen Bombardements der Saudischen Luftwaffe (geschätzter Kunde der Deutschen Rüstungsindustrie) in Libyen oder Jemen wo hunderte zivile Opfer fast täglich zu beklagen sind wird diese Aufmerksamkeit nicht geschenkt. Über diese Regionen wird nur berichtet, wenn sich aus den genannten Kriegsgebieten neue Flüchtlingsströme Richtung Europa in Bewegung setzen. Ganz zu schweigen über die täglich 10.000 Toten Menschen die sterben müssen, weil sie weder Wasser noch Nahrung erhalten. Diese Bilder werden nur emotional zu Benefizveranstaltungen oder zu Spenden Aufrufen medial vermarktet um die „westlichen Werte“ als die alleinige Alternative zu begründen.

Diese Fokussierung auf ein „Ereignis“ und „Gleichschaltung“ auf der gesamten westlichen Himmelssphäre verhindert den Hintergrund-Journalismus. Diese selbst geschaffene Terrorgefahr ist der Garant zur eigenen Legitimation und dient nur dessen Machterhaltung. Diese Traumatisierung und der damit verbundene Terrorismus wird so lange Bestand haben, bis endlich begonnen wird die Ursachen die zum „Terrorismus“ geführt haben zu beseitigen und die wahren Schuldigen an den Pranger zu stellen. Ich weiß, dass diese Lösungsansätze sehr komplex und kompliziert sind aber immer noch tausend mal besser als weitere Bomben auf Unschuldige Bürger zu werfen. Die US Administration, die NATO und wir Europäer stülpen der restlichen Welt unsere „Werte“ als alternativlos über und mahnen mit erhobenen Zeigefinger zur Einhaltung der Menschenrechte doch wir selbst scheren uns einen Dreck darum.

Ich persönlich glaube nicht an Zufälle. So aber stellt die US Presse ihren Helden Mason Wells dar. Dieser war nachweislich zur richtigen Zeit am richtigen Ort (Bosten,Paris und Brüssel) wo gerade eine Bombe hoch ging. In den beiden Fallen zuvor wurde er als überlebender Held gefeiert aber nun in Brüssel wurde dieser Mann schwer verletzt. Bezeichnet man sowas immer noch als Zufall ?

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